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	<title>Lucien Durosoir</title>
	<link>http://www.durosoir.com/</link>
	<description> &#171; [&#8230;] une des d&#233;couvertes les plus importantes de ce d&#233;but de si&#232;cle, [&#8230;] &#187;
Fred Audin &#171; [&#8230;] Il y a une f&#234;lure, une blessure, dans la musique e Lucien Durosoir [&#8230;] une musique parfois noire, parfois d&#233;chir&#233;e, qui semble anticiper Chostakovitch. &#187;. &#171; [&#8230;] Aux auditeurs, maintenant, de gravir les pentes escarp&#233;es de ce massif d'une imposante exigence. &quot;
Christophe Huss &#171; [&#8230;] This Frenchman deserves greater recognition. [&#8230;]Durosoir is a name to reckon with&#8221;.
Ivan March &#171; Lucien Durosoir's music is like nothing you have ever heard before &#187;. James Leonard &#171; [&#8230;] everything he writes has meaning &#187;
Steven Ritter &#171; [&#8230;] What truly matters here is that these works &#8211; intriguing, impassioned, and intellectual &#8211; encourage the listener to make new 'discoveries' on every repeated hearing &#187;.
William Norris</description>
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		<title>Lucien Durosoir</title>
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		<title>Lebenslauf</title>
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		<description>LUCIEN DUROSOIR Geiger und Komponist (1878-1955) Lucien Durosoir, geboren 1878, schlug zun&#228;chst eine Geigerlaufbahn ein, bevor er sich der Komposition widmete. In Deutschland, wo er seine Technik bei grossen Meistern wie Joseph Joachim und Hugo Heermann vollendete, fand seine Kunst zuerst Anerkennung. Schon 1899 unternahm er Tourneen durch ganz Zentraleuropa, Russland, Deutschland und das ungarisch-&#246;sterreichische Reich. Zum ersten Mal konnten dort Werke franz&#246;sischer Musik (Saint-Sa&#235;ns, (...)

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&lt;a href="http://durosoir.com/~f/-Lebenslauf-.html" rel="directory"&gt;2. Lebenslauf&lt;/a&gt;


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;LUCIEN DUROSOIR
Geiger und Komponist
(1878-1955)
&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://durosoir.com/~f/IMG/jpg/2_a_26_ans-2.jpg&quot; title='JPG - 137.5 kB' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://durosoir.com/~f/local/cache-vignettes/L150xH109/2_a_26_ans-2-85ec2-bcedd.jpg' width='150' height='109' alt='JPG - 137.5 kB' style='height:109px;width:150px;' class='' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Lucien Durosoir, geboren 1878, schlug zun&#228;chst eine Geigerlaufbahn ein, bevor er sich der Komposition widmete. In Deutschland, wo er seine Technik bei grossen Meistern wie Joseph Joachim und Hugo Heermann vollendete, fand seine Kunst zuerst Anerkennung. Schon 1899 unternahm er Tourneen durch ganz Zentraleuropa, Russland, Deutschland und das ungarisch-&#246;sterreichische Reich. Zum ersten Mal konnten dort Werke franz&#246;sischer Musik (Saint-Sa&#235;ns, Lalo, Widor, Bruneau) geh&#246;rt werden, sowie in Wien die Sonate in A-Dur f&#252;r Violine und Klavier von Gabriel Faur&#233;. Umgekehrt nutzte er seine Tourneen durch Frankreich, um in Erstauff&#252;hrung grosse Werke des ausl&#228;ndischen Repertoires zu interpretieren : 1899 in der &quot;Salle Pleyel&quot; das Konzert in d-moll von Niels Gade, 1903 in der &quot;Salle des Agriculteurs&quot; das Violinkonzert von Richard Strauss, sowie das von Brahms.&lt;/p&gt;
&lt;dl class='spip_document_130 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;width:120px;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://durosoir.com/~f/IMG/jpg/Berlin_121.jpg&quot; title='JPG - 446.3 kB' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://durosoir.com/~f/local/cache-vignettes/L100xH150/Berlin_121-87457-efc43.jpg' width='100' height='150' alt='JPG - 446.3 kB' style='height:150px;width:100px;' class='' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dt class='spip_doc_titre' style='width:120px;'&gt;&lt;strong&gt;Berlin 1903&lt;/strong&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#220;berall klang die Kritik anerkennend : &quot;...schl&#228;gt das Publikum in seinen Bann durch die Erhabenheit und den Schwung seines Spiels&quot; (Neue freie Presse, 11. Januar 1910). &quot;Alle diese St&#252;cke wurden mit der selben noblen und sch&#246;nen Spielart aufgef&#252;hrt&quot; (Wiener Mittags-Zeitung, 28. Januar 1910). &quot;Er hat im Konzert von Max Bruch die seltensten Qualit&#228;ten von Klangsch&#246;nheit und Musikalit&#228;t gezeigt, und im Konzert von Dvorak einen ausserordentlichen Stil und erstaunliche Virtuosit&#228;t. Herr Lucien Durosoir hat bei dieser Auff&#252;hrung gezeigt, dass er zu den besten Virtuosen seiner Zeit geh&#246;rt&quot; (Le Figaro, 19. Mai 1904).
&lt;br clear=&quot;all&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;dl class='spip_document_131 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;width:150px;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://durosoir.com/~f/IMG/jpg/Caplet-Durosoir-Mareschal-1916.jpg&quot; title='JPG - 1013.7 kB' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://durosoir.com/~f/local/cache-vignettes/L150xH142/Caplet-Durosoir-Mareschal-1916-0fd6d-cd088.jpg' width='150' height='142' alt='JPG - 1013.7 kB' style='height:142px;width:150px;' class='' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dt class='spip_doc_titre' style='width:150px;'&gt;&lt;strong&gt;Durosoir-Marechal-1916- right&lt;/strong&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Krieg hat dieser Karriere schlagartig ein Ende bereitet : er diente w&#228;hrend der ganzen Kriegszeit in der 5. Division, die an den blutigsten Episoden teilnahm (Douaumont, Le Chemin des Dames, Les Eparges). Der General Mangin, mit seinem ausgepr&#228;gten Sinn f&#252;r Prestige, beg&#252;nstigte die Gr&#252;ndung eines Quartetts um Lucien Durosoir als erste Geige ; Henri Lemoine spielte die zweite Geige, der Komponist Andr&#233; Caplet die Bratsche und Maurice Mar&#233;chal spielte den &quot;Poilu&quot;, das ber&#252;hmte aus einer Munitionskiste hergestellte Cello..., das die Unterschriften von Foch, P&#233;tain, Mangin und Gouraud tr&#228;gt ! Dieses Instrument wird heute im Pariser Instrumentenmuseum, dem &quot;Mus&#233;e instrumental de la Cit&#233; de la Musique&quot;, aufbewahrt.
&lt;br clear=&quot;all&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;dl class='spip_document_132 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;width:120px;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://durosoir.com/~f/IMG/jpg/scan0001_1_.jpg&quot; title='JPG - 12.3 kB' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://durosoir.com/~f/local/cache-vignettes/L108xH150/scan0001_1_-0014f-d4195.jpg' width='108' height='150' alt='JPG - 12.3 kB' style='height:150px;width:108px;' class='' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dt class='spip_doc_titre' style='width:120px;'&gt;&lt;strong&gt;Lucien Durosoir&lt;/strong&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Abwechselnd Infanterist, Musiker, Bahrentr&#228;ger und Brieftaubenz&#252;chter, schrieb Lucien Durosoir jeden Tag seiner Mutter, und mehr als zweitausend Briefe sind uns noch erhalten geblieben.. Es sind Briefe, die einerseits einige der schrecklichsten Ereignisse des ersten Weltkriegs sowie andereseits das arbeitsame Leben der Musiker des Mangin-Quartetts beschreiben, Briefe, die die Milit&#228;rhierarchie und die t&#228;glichen Lebensbedingungen der Frontsoldaten verurteilen. Am 16. Mai 1915 schreibt er : &quot;Liebe Mutti, ich wei&#946; nicht, welches Schicksal mich erwartet,... wenn ich aber sterben sollte,... dann solltest Du Dich f&#252;r Kinder, Musiker interessieren ; k&#252;mmere Dich um junge Violinisten, unterst&#252;tze sie, es wird Dein Leben ausf&#252;llen, und mich gewisserma&#946;en weiterleben lassen&quot;. Und am 12. Juni des selben Jahres : &quot;Wir haben hier zehn unverge&#946;liche Tage erlebt, das letzte Wort des Schreckens&quot;.
&lt;br clear=&quot;all&quot;&gt;
Lucien Durosoir und Andr&#233; Caplet verbrachten zusammen diese schrecklichen Jahre, und ihre Freundschaft wurde hier besiegelt, sowohl in den Sch&#252;tzengr&#228;ben wie in den R&#252;ckzugsposten, wo sie musizierten. Immer mehr bekr&#228;ftigt sich bei Lucien Durosoir der Gedanke an das Komponieren. Vorausdenkend an das Kriegsende schreibt er am 12. September 1916 : &quot;Ich werde mit dem Komponieren anfangen, um mich daran zu gew&#246;hnen, mit freieren Formen umzugehen, und ich werde, davon bin ich &#252;berzeugt, reiche Frucht bringen&quot;. Gleich nach seiner Demobilisierung, Februar 1919, organisiert er seine Zukunft : es kam nicht in Frage, wieder eine Virtuosenkarriere aufzunehmen ; tief betr&#252;bt durch die Grausamkeiten, die er gesehen und erlebt hat und vom Menschengeschlecht entt&#228;uscht, sucht er Zuflucht in einem abgelegenen Ort in Frankreich, um sich dem Komponieren zu widmen.
&lt;br clear=&quot;all&quot;&gt;
Zwischen 1920 und 1949 lebte er zur&#252;ckgezogen, weit weg von Paris und den K&#252;nstlerkreisen ; so entwickelte er seine eigene Art der Komposition, unabh&#228;ngig von den vorherrschenden Einfl&#252;ssen und sehr k&#252;hn. Andr&#233; Caplet hielt mit den Komplimenten nicht zur&#252;ck und schon 1922 schrieb er ihm : &quot;Mit Begeisterung werde ich allen Kameraden von Ihrem Quartett erz&#228;hlen, das ich tausendmal interessanter finde, als alle Produkte, mit denen uns diese vorlaute Gruppe von Neuank&#246;mmlingen bel&#228;stigen&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;dl class='spip_document_133 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;width:120px;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://durosoir.com/~f/IMG/jpg/19_partition1.jpg&quot; title='JPG - 246 kB' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://durosoir.com/~f/local/cache-vignettes/L112xH150/19_partition1-fcbf0-0bb4d.jpg' width='112' height='150' alt='JPG - 246 kB' style='height:150px;width:112px;' class='' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Lucien Durosoir hinterlie&#946; ca. vierzig unver&#246;ffentlichten Werke, St&#252;cke f&#252;r sehr unterschiedliche Besetzungen, Orchester- und Kammermusik, darunter eine Jean Doyen gewidmete Klaviersonate und ein Maurice Mar&#233;chal gewidmetes Capriccio f&#252;r Cello und Harfe (&quot;zum Andenken an G&#233;nicourt, Winter 1916-1917&quot;). Ab 1950 setzte die Krankeit seiner Arbeit ein Ende. Er starb im Dezember 1955.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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